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Neues und Wissenswertes

Arbeiten wie früher

midcentury-tisch-detailGerade bei Möbelstücken, die scheinbar etwas rauher und einfacher daher kommen, lohnt ein Blick auf die Holzverbindungen, um ein Gefühl für ihre Verarbeitungs-qualität zu bekommen. Bei sichtbaren Verbindungen lege ich großen Wert auf Ehrlichkeit: Keine Schrauben, keine Flachdübel, keine Rampa-Muffen. Das gesamte Untergestell erhält seine Stabilität ausschliesslich dadurch, dass Zarge und Beine doppelt überblattet, mit einem Rundholz gezapft und dann verleimt wurden. Früher sehr üblich – und auch heute noch super schön.
Beachhouse Möbel aus Stegholz von der Insel

Fotoshoot auf Sylt

Die Anreise war mühselig – gleich in mehreren Bundesländern hatten die Schulferien begonnen und auf der Insel herrschten Bettenwechsel und Chaos … Dennoch: Am Sonntag morgen konnten wir bei strahlendem Wetter unsere Aufnahmen machen. Auf der Wattseite im beschaulichen Keitum, fernab vom Trubel der frisch angekommenen Urlauber. Schnell hatten wir die wichtigsten Motive im Kasten, so dass der Rest des Tages gechillt am Weststrand verbracht werden konnte.

Was heißt hier Mashup?

In der Musikszene versteht man unter einem Mashup das Verschmelzen oder Vermischen von zwei bekannten Musikstücken (engl.: to mash up). So entstehen neue, reizvolle Kompositionen, die ganz bewusst mit den stilprägenden Elementen der Originaltitel spielen. Mit JANSSON Mashup Design greife diesen Ansatz auf und kombiniere in meinen Möbelentwürfen die Rauheit von Stegholz oder anderer Hölzer mit Geschichte mit den typischen Stilelementen der 50er- und 60er-Jahre. Jedes Möbel ist ein handgefertigtes Einzelstück und hat damit stets einen prototypischen Charakter.

Das Ergebnis: Möbel mit eigener Handschrift und hohem Wiedererkennungswert. Egal, ob Tische, Bänke, Sideboards oder Wohnaccessoires – immer handelt es sich um echte Hingucker, die ihre Wurzeln im Upcycling haben und sich an Designklassikern des letzten Jahrhunderts orientieren.

„Der große Esstisch und die Bauholz-Bank werden mit jedem Tag schöner, den sie bei Wind und Wetter draussen auf unserer Terasse stehen.“